Fall vom Kölner Dom 2.0
Während meines Ausfluges in die seichten Gewässer Justitias interessierten mich die kuriosen Fälle, die in ihrem sachlichem Kern oft völlig ernüchternd normal waren, vor allem wegen der Geschichte, die nicht erzählt wurde, die einen Fall überhaupt mit Leben erfüllt, diese reizte mich stets weitaus mehr.
Selten war ein Fall in der Sache selbst so interessant, dass ich ihm auch aus eigenem Interesse folgte, ein solcher ist dieser über ein gemeinschaftliches virtuelles Werk. Lesenswert!
Office 2.0 goes Work 2.0
Seit Google Apps & Co hat sich wieder einiges getan. Man traf sich in der Office 2.0 Konferenz.
TR – 909
Wie jeder Wegbegleiter der Elektronischen Musik, schwärmte auch ich Ende der 80er eigentlich bis heute, wobei nunmehr aus nostalgischen Emotionen bewogen,
von der TB – 303, TR – 909 und auch von der JD-800.
Ein offensichtlicher Enthusiast der 909 hat sich ihrer angenommen und sie in Flash (re)animiert.
Web 2.0 – Bildbearbeitung
Diverse Bildbearbeitungstool im Browser
Phixr
Fauxto
Flickr: Bilderdatenbank + Gickr: Gif-Animator von Bildern, z.b. von Flickr
Googleservices = Google-Office ?
Voraussetzung:
Browser
Features:
Textverarbeitung, HTML-Editor, rudimentäre Bildverabeitung, PDF-Generator, autom. Dokumentenversionierung, Tabellenkalkulation, Teamworkmodus
Performance:
gut
Die Textverarbeitung “Writely” wird jetzt zusammen mit Tabellenkalkulation “Spreadsheets” als “Text und Tabellen” angeboten und wurde voll in Google-Services integriert!
Kein MS Office zur Hand um mal schnell einen Brief zu Schreiben? Kein Problem, “Text und Tabellen” von Google schafft praktische Abhilfe wo immer man auch ist und Zugriff zum I-Net hat.
Eine API-Anbindung zum Blog, z.B. WordPress und anderen, ist in einem frühem Stadium, was auch eine spannende Entwicklung ist und die imaginäre Philosophie des Web 2.0 und die Verzahnung der Utilities in eben diesem unterstreicht. In Kombination mit Googlemail, als Pendant zum Outlook inkl. Kalender, aber dafür gleich mit Mailkonto, stämmt damit Google auch nebenbei ein komplettes Office ins Web. Die Termine aus dem Kalender lassen sich per SMS auf das Mobiltelefon schicken. Alle Googleservices, von denen es noch eine Reihe mehr gibt, sind alle miteinander kombinierbar und mit einem einzigen Account zu nutzen, in dem man modular bestimmt, welchen Dienst man beanspruchen möchte.
Fazit:
Interessantes und nützliches Tool. Wow!
Alternativen:
Texterarbeitung Ajaxwrite
Tabellenkalkulation Numsum
Desktoptwo
Voraussetzung:
Browser, Java, Flash9, Arcobat Reader, Pop-Ups für die Site, Cookies
Features:
Email-Organizer, Adressbuch, IM, Mp3-Player, HTML-Editor, Blog, Open Office (komplett !!!), 1GB Speicherplatz
Performance:
ausreichend, Rechtschreibkorrektur am besten ausschalten
Es handelt sich hierbei zweifelsohne um eine richtiges Schwergewicht, dessen beachtliche Features schon ziemlich umfassend sind.
Trotz beachtlicher Online-Verbindung wirkt der virtuelle Desktop sehr träge, aber dafür bekommt man ein Paket, welches überall frei Haus geliefert wird, ohne dass man z.B. ein MS Office lokal installiert haben muss, um dessen Funktionsleistungen nutzen zu können.
Fazit:
Sehr beeindruckend und ein Ansatz der in eine vielversprechende Richtung weist. Ein lohnenswerter Besuch, der zum verweilen einlädt. Unglaublich – alles läuft im Browser!
Web 2.0
Was ist das eigentlich?
Im Grunde genommen hat sich das Netz nicht irgendwie mit einem Big Bang grundlegend verändert und es hat auch niemand eine neue Version online gestellt.
Dadurch hat sich aber nicht das Netz weniger radikal verändert, es ging dabei nicht mal, im Vergleich zu früheren Entwicklungen, in mäßiger Geschwindigkeit zu.
Aber als Teil der Entwicklung, und das ist das kennzeichende an Web 2.0, nimmt man eben nicht immer den Sturm in gänze wahr, sondern nur den Teil, der einen unmittelbar trifft. Man verpasst schlicht das meiste, was noch um einen herum geschieht. Der jeweilige User hat hierbei die Hauptrolle und die Techies sind “nur” die Lieferanten/Statisten, so ist zumindest eine weit verbreitete Meinung.
“Du bist der Star” heisst es heute, der einfache User ist Chefredakteuer seiner Site, seines Blogs.
Er ist Redakteuer unter vielen in einem sogenannten Sozialen Netzwerk, einem miteinander verlinkten Verbund von Sites und/oder Blogs.
Der User nutzt weiter Werkzeuge/Tools online, sprich in seinem Browser, die er bis dato auf seinem PC direkt installiert und genutzt hatte.
Diese Applikationen zum schreiben, Grafiken und Videos bearbeiten etc. schicken sich an z.b. das lokale MS Office abzulösen.
Eine Entwicklung zu der selbst Bill Gates meinte, dass er diese zu spät in seine Strategien aufgenommen habe. Was nichts anderes heisst, dass Open Source Konkurrenzfähigkeit beweisst.
Ich werde in gleichnamiger Kategorie [Web 2.0] auf Plunique einige dieser Online Applikationen vorstellen, rein technisches dazu wird sich unter [WebTech] finden.